Der Trailhead für den 4 Kilometer langen Wanderweg befindet sich direkt am Parkplatz am
Ende der Gravel Road. Dort steht auch eine Informationstafel mit Wissenswertem
über die Fisher Towers und den Trail. Daneben findet man ein kleines
Gästebuch, in dem man sich ein- bzw. austragen sollte. In der Metallbox sind auch
die Faltblätter mit einer Trailskizze und allerlei Informationen deponiert.
Der Wanderpfad führt am Fuße der Felstürme entlang und ist nicht
sonderlich anstrengend. Nur die Hitze kann einen zu schaffen machen. Da es entlang
des Trails kein Wasser gibt, sollte man genügend Flüssigkeit mitnehmen.
An heißen Tagen würde ich schon mindestens 1,5 Liter empfehlen.
Der Trail ist überwiegend sandig und deshalb gut sichtbar.
An den Stellen, an denen der Pfad über Felsplatten führt, markieren
kleine Steintürmchen den Weg.
Man muß für den Hin- und Rückweg ca. 3 Stunden ansetzen, da es unterwegs
zahllose Haltepunkte mit tollen Aussichten auf die Felstürme und die umgebende Landschaft gibt.
Jedoch kann man, da es ja kein Rundweg ist, jederzeit umkehren.
Nach 3 Kilometern erreicht man den mächtigsten der Felstürme, den
300 Meter hohen Titan. Wenn man so am Fuße dieses Riesen mit seinen
nahezu senkrechten Wänden entlangläuft, kann man gar nicht glauben, daß
er das erste Mal bereits 1962 bestiegen wurde. Auch heute noch werden die
Fisher Towers gerne von Sportkletterern besucht, und so kann es durchaus passieren,
daß man einen in einer Wand entdeckt. Doch um es vorweg zu nehmen, ideale
Kletterbedingungen findet man hier sicherlich nicht, denn der Fels ist schon mächtig
porös. Da gibt es bessere Gebiete.
Bei schlechten Wetter sollte man auf eine Tour verzichten, denn aufgrund des porösen
Gesteins der Fisher Towers sind herunterfallende Felsbrocken keine Seltenheit.
Zieht ein Gewitter auf, nicht am Fuße der Türme Schutz suchen.
Dies ist ein denkbar ungünstiger Platz!
Wie viele andere Gegenden im Südwesten ist auch das Wüstengebiet der
Fisher Towers ein empfindlicher Lebensraum. Man sollte dies durch ein entsprechendes
Verhalten würdigen und außer seinen Fußabdrücken nichts zurücklassen.
Die Fisher Towers Recreation Site ist ein schöner, kleiner und
vorallem wenig frequentierter Park, der allemal einen Besuch wert ist. Auch wenn
man nicht viel Zeit hat, lohnt ein kurzer Abstecher, denn nach nicht einmal einen Kilometer
Fußmarsch findet man sich in einer Westernkulisse aus bizarren Felsformationen
wieder. Nicht umsonst nutzten Movies wie Wagon Master, The Comancheros
oder Rio Conchos die Fisher Towers als Filmkulisse.
| Copyright 1999-2002 Karsten Rau | Letzte Änderung: 03. Januar 2000 |