Le Cascade du Chaudron


Cacade du Chaudron
Cascade du Chaudron

Fotografiertipps

Man sollte sich auf jeden Fall die Mühe machen und sein Stativ mitnehmen. Vorallem bei bedecktem Himmel fällt nur noch wenig Licht bis an den Fuß des Wasserfalls und so hat man mit normalempfindlichen Filmmaterial teilweise schon Probleme, besonders wenn man wie ich gerne noch einen Polfilter aufschraubt. Letzterer lohnt sich aber definitv, da die Farben durch das Wegfiltern der oftmals störenden Lichtreflexe (gerade an der feuchten Felswand) wesentlich satter wirken. Vorsorglich hatte ich in meinen Fotoserien immer mal wieder ein Bild ohne Polfilter geknipst . Beim direkten Vergleich der entwickelten Fotos lagen zwischen den beiden Varianten Welten.
Durch die Verwendung eines Stativs hat man zudem noch die Möglichkeit der Langzeitbelichtung, wodurch ein schöner Schleiereffekt des Wasserfalls erreicht wird. Mit den verwendeten 200er Filmen kam ich bei maximaler Blendenzahl teilweise schon auf eine Belichtungszeit von mehreren Sekunden.



Mittlerweile trafen auch ein französisches Pärchen sowie eine vierköpfige Gruppe am Wasserfall ein. Da ich nun schon über eine Stunde hier war, war es an der Zeit für den Rückweg.
Zum zweiten Becken unterhalb des Wehrs kann man übrigens bei guten Verhältnissen und mit etwas Geschick absteigen, jedoch sollte man sich dabei auch nicht zu viel zumuten. Da der Fels durch den Regen doch recht rutschig geworden war, brach ich meinen Versuch sicherheitshalber ab.


Cascade du Chaudron- Tour
Auch das Stahlrohr hat anscheinend schon einiges mitmachen müssen.

Da man den gleichen Weg zurückgehen muß, kommt man zügig voran. Kurz nach der Tunnelpassage hörte ich plötzlich ein merkwürdiges Geräusch. Es klang zwar wie ein Saxophon, war aber eigentlich nicht möglich. "Ein Saxophon hier mitten in der Pampa? Gibt's nicht!", dachte ich mir. Natürlich war meine Neugierde nun geweckt und so machte ich mich auf die Suche.


Und tatsächlich! Am Aufgang zu der gesperrten Brücke, 50 Meter oberhalb des Trails stand doch tatsächlich einer und spielte Saxophon! Es war Pierre aus Frankreich. Pierre war auf Urlaub hier und ging zum Saxophonspielen gerne in die Natur.
Der Platz war von ihm hervorragend ausgewählt. In dem engen Chaudron- Tal entstand ein tolles Echo, wodurch der Sound wirklich beeindruckend war. Pierre hatte auch seinen Hund dabei, der während des Saxophonspielens lauthals mitjaulte. Die zwei waren schon ein echt lustiges Paar!
Ich unterhielt mich noch ein wenig mit Pierre und machte mich dann auf den Rückweg zum Trailhead, begleitet von Pierres coolen Jazztönen...

Saxophonspieler Pierre und sein nicht minder virtuoser Hund ;-)


Réunions Palmspiders


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Copyright 1999-2002   Karsten Rau   Letzte Änderung: 20. November 2001