Die "Wächter- Familie" |
Fotografiertipps
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Ich kam zügig voran, denn komischerweise waren nahezu keine Autos unterwegs. :-)) Auch die Dirt Road ging ich aufgrund der Erkundung am Vortag um einiges gelassener an, und selbst die "Autofalle" war schnell lokalisiert und umfahren. Und so erreichte ich das Tal bereits eine gute viertel Stunde vor Sonnenaufgang, wodurch ich noch genug Zeit hatte, meine Kamera in aller Ruhe in Position zu bringen. Im spärlichen Licht der Morgendämmerung, gepaart mit der absoluten Stille, wirkten die Hoodoos fast schon gespenstisch und machten ihrem Namen wirklich alle Ehre. ;-)
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Für Fotografen lohnt sich das frühe Aufstehen auf jeden Fall, denn obwohl auch die Fotos bei Tageslicht schon
spektakulär sind, haben erst die, im Licht der ersten Sonnenstrahlen gold funkelnden Hoodoos das Zeug zu einem richtigen
Knallerfoto . Hierzu vergleicht einfach mal das Foto rechts mit dem zweiten Bild auf der vorherigen Seite.
Auch das zweite Foto auf der ersten Seite wurde übrigens kurz nach Sonnenaufgang gemacht.
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Versteinerte Wellen vor der dritten Hoodoogruppe |
Insgesamt war ich während meiner 2002er Tour dreimal im Tal der Gespenster,
und ich möchte die dabei gewonnenen, vielfältigen Eindrücke wirklich nicht mehr missen. Dieses einzigartige Hoodoo- Gebiet ist wahrlich ein
Landschaftsjuwel der Extraklasse, wenn auch leider ein äußerst verwundbares.
Der empfindliche Sandsteinboden bietet nicht nur dem Regen wenig Widerstand (wodurch die vielen fantastischen Brainrocks und "Geister"
entstanden), auch das Umherlaufen richtet, egal wie sehr man aufpasst, garantiert Schaden an. Aus diesem Grund würde das Gebiet
einen großen Besucheransturm wohl auf Dauer nicht schadlos überstehen.
Die White Ghosts schreien förmlich nach einer Permitregulierung, und tatsächlich wurden, so erzählte mir
Laurent Martrès, bei den Verantwortlichen des zuständigen
Bureau of Land Management (BLM) bereits erste Gespräche geführt.
Aus diesem Grunde verzichte ich hier auf eine ausführliche Wegbeschreibung, und verweise vielmehr
auf Laurent Martrès Buch Photographing the Southwest, Volume 1: Southern Utah,
wo der Weg bzw. die Zufahrt zu diesen Hoodoos (Laurent nennt sie "Towers of Silence") genau beschrieben wird.
Karsten Rau, Februar 03
| Copyright 1999-2003 Karsten Rau | Letzte Änderung: 10. März 2003 |