fragiler Sandstein |
Im Nachhinein betrachtet war die "Vorerkundung" bei Tageslicht eine weise Entscheidung, denn nicht nur
erschwerten ein halbes Dutzend Abzweigungen von der Dirt Road die Orientierung,
zudem wartete auf halber Strecke noch eine zusätzliche "Überraschung" auf mich: |
Schwamm drüber! Ging ja noch mal gut... ;-) Als ich das erste Mal das berühmteste Kind der
White Ghosts,
den majestätischen, weißen Felssporn der dritten Hoodoo- Gruppe (siehe nächstes Foto und 2. Bild auf der ersten Seite)
erblickte, war ich schlichtweg aus dem Häuschen.
Ich hatte ja mittlerweile schon den einen oder anderen beeindruckenden Hoodoo gesehen, aber dieser war
mit Abstand der schönste von allen. Er ist auch um einiges größer, als ich ihn mir vorgestellt hatte
(geschätzte 6 Meter hoch). Man konnte echt nicht glauben, daß
sein roter "Hut" allein durch die Kraft der Erosion entstanden war. Den muß jemand da drauf gesetzt haben! ;-)
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Schon alleine deshalb erinnerten mich die White Ghosts auch irgendwie an die Moais auf Rapa Nui (also gut, ein klein wenig stilisierter *g*), vorallem weil ihr "Kopfschmuck" eine unglaubliche Ähnlichkeit mit den roten Pukao- Hüten der Moais aufwies. Vergleich gefällig? Okay, mal hier klicken! Däniken würde hierzu sicherlich sofort wieder eine seiner wahnsinnig fundierten Thesen aufstellen... *g* |
Der Sonnenaufgang lässt die schneeweißen Hoodoos in einem goldenen Licht erstrahlen. |
Das Valley of the White Ghosts besteht eigentlich aus drei Hoodoo- Familien, die jeweils nur
wenige hundert Meter auseinander liegen. Den "Eingang" ins Tal bewachen zwei mächtige
Felstürme, die in einigen Metern Höhe auf einem kleinen Plateau stehen (siehe die beiden ersten Fotos
auf der ersten und letzten Seite).
Dazu gesellen sich mehrere mannshohe "Baby- Hoodoos", die im Vergleich zu den gut 8 Meter hohen
Wächtern beinahe schon winzig wirken.
Auf das Plateau kann man mit etwas Geschick hinaufklettern, allerdings zeigt sich bereits hier der äußerst
fragile, weil butterweiche Sandstein, und so wird man es kaum vermeiden können, beim Umhergehen Schaden anzurichten.
Aus diesem Grund verkniff ich es mir auch direkt bis zum Fuß der Wächter zu klettern,
um die vom Regen ausgewaschenen, wunderschönen Felsstrukturen nicht zu zerstören.
Keine dreihundert Meter entfernt befindet sich in einer größeren Felsnische die zweite, zahlenmäßig größte Hoodoo- Gruppe. Unter den zwei Dutzend "Steinpilzen" befindet sich unter anderem eines der schönsten "Gespenster" mit blütenweißem Umhang (siehe letztes Foto auf der ersten Seite), und man ist bei dessen Anblick fast schon geneigt, die Ghostbusters um Unterstützung zu bitten. :-)
Fantastische Brainrocks |
Wiederum nur wenige hundert Meter entfernt liegt gut versteckt hinter einer mächtigen Felsklippe
die dritte und für mich schönste Hoodoo- Gruppe. Sie besteht eigentlich nur aus einem halben
Dutzend Felstürme, die aber ein so fantastisches Motiv abgeben, daß sie die am meisten fotografierten
Hoodoos der White Ghosts sind (wobei sich das "...am meisten fotografiert..." bei derzeit
gerade mal einer Handvoll White Ghosts- Fotos im Internet schnell relativiert *g*).
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| Copyright 1999-2003 Karsten Rau | Letzte Änderung: 10. März 2003 |