Cottonwood Teepees

Am Cottonwood Cove Trailhead angekommen, sieht man bereits links die ersten Teepee- Gruppen. Auch rechts des Weges sind einige "Felszelte" zu erkennen, die allerdings bereits außerhalb der Fee Permit Area liegen. Ein Ranger versicherte mir jedoch, daß auch diese Gruppe durchaus sehenswert ist. Wer also noch Zeit übrig hat, sollte auf dem Rückweg ruhig einmal dort vorbeischauen.
Vom Trailhead läuft man am besten querfeldein die kürzeste Route zu der westlichen Teepee- Gruppe. Achtung! Man betritt nun die Fee Permit Area der Coyote Buttes South. Hierfür benötigt man das entsprechende Permit (siehe meine Erläuterungen zum Permitsystem!) Wird man hier von einem der patrollierenden Ranger erwischt, muß man mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen.

Blätterteig
Blätterteig à la Cottonwood :-)

Einen Trampelpfad findet man auf dem Weg zu den Teepees (natürlich) nicht. Gelegentlich kann man aber doch tatsächlich den einen oder anderen Fußabdruck entdecken, der aber dann meistens zu einem der Ranger gehört.
Orientierungsmäßig ist der kurze Trail absolut problemlos, da man ja das Ziel immer vor Augen hat. Mit welchem Bereich man anfängt ist eigentlich egal. Man sucht sich am besten einen Aufstieg auf das Plateau und beginnt von dort seine Entdeckungsreise.


Cottonwood Plateau

Nach nicht einmal einer halben Stunde hat man das ausgedehnte Plateau erreicht. Bevor man allerdings in die Farbenpracht der Teepees eintaucht, sollte man sich noch einmal kurz umdrehen, und sich den Trailhead für den späteren Rückweg einprägen.
Das Plateau ist übersät mit spektakulären Felsgebilden, so daß man sich allein schon hier stundenlang aufhalten könnte. Selbst hartgesottene Landschaftsfotografen erliegen beim Anblick der Farbenpracht garantiert der Schießwut. :-) Waren die Felsen eben noch gelb und hellrot, sind sie ein paar hundert Meter weiter fast schon moosgrün oder strahlend gold.


Dali Rock
Dali Rock


Das für mich mit am beeindruckendste Gebiet waren die Melted Rocks (Alle Fotos auf dieser Seite wurden dort aufgenommen). Die für die Coyote Buttes typischen, zu "Pfannkuchen" aufgestapelten Gesteinsschichten, sind hier besonders ausgeprägt und zusätzlich noch völlig ineinander verdreht und "verbogen". Dadurch entsteht der Eindruck, als hätte man sie mit einem überdimensionalen Bunsenbrenner bearbeitet und zum "Schmelzen" gebracht. Einige dieser Felsen erinnerten mich irgendwie an Blätterteig, andere wiederum sahen einem Blumenkohl täuschend ähnlich. Könnte natürlich auch sein, daß mir an diesem Tag nur deshalb ständig Nahrung in den Sinn kam, weil ich noch nichts Vernünftiges gegessen hatte, und mir dadurch mächtig der Magen knurrte! ;-))

Gonzo
Im Hintergrund erkennt man die North Teepees

Nicht weit von den Melted Rocks entfernt steht der wunderschöne, weil filigrane Dalí Rock, an dem Salvador wohl wirklich seine helle Freude gehabt hätte! :-) Der 3 Meter hohe Felsturm besteht aus zahllosen, hauchdünnen Felsplatten, die teilweise versetzt übereinandergestapelt sind. Ist eine wirklich äußerst beeindruckende Felsskulptur und natürlich auch ein willkommenes Fotomotiv! ;-)


Melted Rocks


Auf der nächsten Seite besuchen wir die 'Rote Grotte', die ihrem Namen wirklich alle Ehre macht!


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Copyright 1999-2003   Karsten Rau   Letzte Änderung: 18. Januar 2003