Obwohl die Cottonwood Teepees die wohl abgelegenste und am schwierigsten zu erreichende Attraktion
der gesamten Coyote Buttes sind, lohnt sich ein Besuch in jedem Fall. Immer etwas im Schatten des
wesentlich bekannteren und weitaus häufiger besuchten nördlichen Abschnitts stehend, brauchen sich die
Coyote Buttes South, und hier speziell das Gebiet der Cottonwood Teepees meines
Erachtens nicht im geringsten dahinter zu verstecken. Im Gegenteil! Hier kann man während seiner
Erkundungstour wirklich noch "Neuland" betreten.
Während meiner beiden Besuche in den Coyote Buttes South war ich ausschließlich im
Gebiet der Cottonwood Cove und Cottonwood Spring unterwegs, und trotzdem konnte ich
dort kaum mehr als die Hälfte der Teepeegruppen ausgiebig erkunden.
So gesehen werde ich wohl doch nocheinmal dorthin müssen... ;-))
Für mich waren die Cottonwood Teepees auf jeden Fall die Entdeckung
während meiner Backcountry- Tour im November 2002 !
Die Cottonwood Teepees befinden sich in der nordöstlichen Ecke der Coyote Buttes South,
nur unweit der Grenze zum nördlichen Abschnitt. Es bestünde zwar theoretisch die Möglichkeit,
vom Wire Pass Trailhead via Top Rock und den North und South Teepees dorthin
zu wandern, allerdings hätte man - wenn man es denn überhaupt schafft - wohl keine Zeit mehr zum
Erkunden der Sehenswürdigkeiten. Selbst "Konditionsbolzen" müssten mit mindestens 3-4 anstrengenden Stunden für die
einfache Strecke rechnen. Sollte man sich also gleich wieder aus den Kopf schlagen!
So gesehen bleibt einem nur der Zugang per Geländewagen über schier endlose Dirt Roads.
Diese haben es teilweise mächtig in sich, und so sind Mensch und Maschine richtiggehend gefordert.
Dennoch möchte ich meine beiden "Wüstenritte" zur Cottonwood Cove nicht im geringsten
missen wollen, denn sie haben meines Erachtens einen gewichtigen Anteil am faszinierenden Abenteuer Coyote Buttes South!
Eine ausführliche Beschreibung der Zufahrt zum Cottonwood Cove Trailhead findest Du mit einer
Übersichtskarte unter der Rubrik Trailheads.
Unterwegs wird man immer wieder einmal Weidezäune mit Gatter kreuzen. Dabei gilt, wie überall im
Backcountry des Südwestens der Grundsatz, daß man das Tor so hinterlässt, wie man
es antroffen hat, also entweder offen stehen lassen, oder nach dem Öffnen und Durchfahren auch wieder
schließen.
Wer etwas Zeit mitbringt, sollte an der Poverty Flat Ranch die nach Nordosten abgehende Dirt Road
folgen. Nach 1-2 Kilometer kommt man zu einem umzäunten Areal mit einigen wunderschönen
Felsformationen (siehe Foto oben). Fährt man noch etwas weiter, dann erreicht man einen Hochpunkt,
von dem man einen fantastischen Überblick über die gesamten Coyote Buttes erhält.
| Copyright 1999-2003 Karsten Rau | Letzte Änderung: 18. Januar 2003 |